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Unternehmenseinsatz

Power BI Berichte sicher teilen: Berechtigungen und Lizenzfragen

Power BI Berichte sicher teilen: Berechtigungen und Lizenzfragen

Power-BI-Berichte gezielt bereitstellen: Freigaben, Apps, Berechtigungen und Lizenzfragen mit Prüfung aus Empfängersicht.

Den passenden Bereitstellungsweg wählen

Ein lokaler PBIX-Bericht ist noch kein sicher bereitgestellter Unternehmensbericht. Zielgruppe, Bearbeitungsrechte, Datenzugriff und Lizenzen zuerst festlegen. Für einzelne Empfänger kann direkte Freigabe passen; für kuratierte Zielgruppen eine App; für Zusammenarbeit ein Arbeitsbereich mit bewusst vergebenen Rollen.

SzenarioWegPrüfung
Einzelne interne LeserGezielte FreigabeEmpfängerrechte und Lizenz
Viele Leser, kuratierte InhaltePower BI AppZielgruppen, Kapazität, RLS
Autoren arbeiten gemeinsamArbeitsbereichSchreibrollen nicht als RLS-Leser einsetzen
Öffentliche, freigegebene DatenNur nach expliziter Freigabe öffentlichKeine vertraulichen Detaildaten

Pro, PPU und Kapazitäten unterscheiden

Herstellerquellen am 31.10.2026 geprüft: In geteilter Kapazität brauchen Ersteller und Empfänger grundsätzlich passende Pro-/PPU-Lizenzen. Inhalte in einem PPU-Arbeitsbereich benötigen PPU auch beim Empfänger. Kostenlose Leser können unter passenden Bedingungen Inhalte auf Power BI Premium P-Kapazität oder Fabric F64 und höher ansehen; kleinere F-Kapazitäten bieten diese Ausnahme nicht pauschal.

Eine Lizenz ersetzt keine Freigabe. Vor der konkreten Umsetzung Arbeitsbereichs-Lizenzmodus, Kapazität, Empfänger und Bereitstellungsweg prüfen. Keine Preise oder pauschale Regel „jeder braucht immer Pro“ ableiten.

Im Web veröffentlichen ist öffentlich

„Im Web veröffentlichen“ ist keine interne Freigabe. Ohne Anmeldung kann jeder im Internet auf Inhalte zugreifen; auch Detaildaten können zugänglich sein. Berichte mit RLS werden für diese Funktion nicht unterstützt. Keine vertraulichen Unternehmensdaten so bereitstellen.

Versteckte Seiten, Filter und eingebettete Rahmen sind keine Zugriffssperre. Authentifiziertes Einbetten muss Berechtigungen und Lizenzanforderungen respektieren.

Immer aus Empfängersicht testen

  1. Mit einem vorgesehenen Testempfänger anmelden.
  2. Bericht beziehungsweise App über den echten Zielweg öffnen.
  3. Sichtbare Daten und RLS-Zuständigkeit prüfen.
  4. Ein nicht berechtigtes Konto muss scheitern.
  5. Build-, Export- und Weiterfreigaberechte prüfen.
  6. Bei Änderungen alle Tests wiederholen.

Übung: Ein PPU-Bericht soll einem Free-Nutzer geschickt werden. Lösung: PPU-Inhalte erfordern PPU beim Empfänger; ein Link allein beseitigt die Lizenzanforderung nicht. Kontotests und Tenant-Einstellungen müssen für die konkrete Bereitstellung überprüft werden.

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Quellen und Prüfstatus

Aktualisiert am 31.10.2026. Fachlich geprüft und zur Veröffentlichung freigegeben durch Niklas Junkermann; Freigabe bestätigt durch Frank Miller.